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Partnerschaften als Multiplikator: „Ecosystem-Selling“ aufbauen

Warum Alleingänge ausbremsen – und Partnerschaften den Vertrieb vervielfachen

von Tom Martens Coach - Trainer & Berater

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22.12.2025

Ecosystem-Selling bedeutet, Verkauf nicht als Einzeldisziplin zu betrachten, sondern als Teamleistung mehrerer komplementärer Anbieter. Ein Implementierer bringt Kundennähe, ein Softwarehaus liefert den Kern der Lösung, ein Beratungspartner öffnet Türen auf Managementebene. Wenn Sie Partnerschaften strukturiert orchestrieren, vervielfachen Sie Reichweite und Relevanz im Markt, weil Sie mit vereinten Stärken auftreten und früher Vertrauen aufbauen.

Gleichzeitig entsteht Robustheit im Alltag des Vertriebs. Fällt ein internes Team aus oder ist stark ausgelastet, kann ein geschulter Partner Erstgespräche führen, Fragen beantworten oder eine Demo übernehmen. Für Kundinnen und Kunden zählt, dass kompetente Ansprechpersonen verfügbar sind und der rote Faden der Lösung erkennbar bleibt – unabhängig davon, wer gerade spricht. So reduzieren Sie Wartezeiten, beschleunigen Entscheidungen und vermeiden Brüche im Prozess.

Mehrere Branchenberichte zeigen: Chancen mit aktiver Partnerbeteiligung haben häufig höhere Gewinnraten und bewegen sich schneller durch die Phasen, vor allem bei komplexeren Kaufentscheidungen. Das ist plausibel: Zwei oder drei vertrauenswürdige Stimmen senken wahrgenommenes Risiko. Partnerschaften sind damit ein Multiplikator für Zugang, Glaubwürdigkeit und Umsetzung – und ein handfester Hebel für Ihren Vertrieb.

Mann steht vor Pinnwand mit vielen Notizzetteln
Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2] 1. Ecosystem-Selling: Was es ist – und was nicht

‍Ecosystem-Selling ist nicht das zufällige Weiterreichen von Kontakten. Es ist die geplante Zusammenarbeit entlang der gesamten Kundenreise – von der ersten Aufmerksamkeit über die Bewertung der Lösung bis zur Einführung. Entscheidend ist ein gemeinsames Nutzenversprechen, das für den Kunden greifbar ist: schneller starten, Risiken senken, Ergebnisse früher sehen. Ohne klaren Kundennutzen bleibt eine Partnerschaft ein schönes Logo – mit klarem Nutzen wird sie ein Umsatztreiber.

Ebenso wichtig ist eine verständliche Rollenaufteilung. Wer stellt vor, wer beantwortet Fachfragen, wer führt die Preisgespräche, wer liefert? Halten Sie einfache Absprachen schriftlich fest, damit alle Beteiligten denselben Plan kennen. Das senkt Reibungsverluste, zeigt Professionalität und stärkt das Vertrauen beim Kunden, weil klar ist, wer wann übernimmt.

Planen Sie außerdem den Informationsfluss. Welche Unterlagen werden geteilt, wie aktuell sind sie, und wo liegen sie zentral? Ein geteilter Ordner mit Kurzfolien, FAQ, kurzen Demo-Videos und Terminlinks verhindert Suchaufwand. Je klarer Rollen und Materialien, desto reibungsloser läuft Ihr Vertrieb über Partnerschaften – und desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit.

[fs-toc-h2] 2. Die richtigen Partner finden

‍Starten Sie nicht mit großen Namen, sondern mit Ihrem Wunschkundenprofil: Welche Branchen, Größenklassen und Regionen funktionieren für Sie am besten? Von dort aus leiten Sie ab, welche Unternehmen Ihre Lösung sinnvoll ergänzen und bereits Zugang zu genau diesen Zielkunden haben. So erhöhen Sie die Chance, dass Partnerschaften wirklich Türen öffnen – nicht nur auf dem Papier existieren.

Nutzen Sie für die Bewertung wenige, klare Kriterien und entscheiden Sie sich bewusst für Fokus statt Masse:

  • Zielkundennähe: Überschneiden sich Zielkunden, Regionen und die relevanten Ansprechpartner wirklich?
  • Lösungsfit: Entsteht zusammen ein erkennbar runderes Angebot mit „Besser zusammen“-Beleg (z. B. Referenz, Mini-Case)?
  • Umsetzungsbereitschaft: Gibt es Ansprechpersonen, die Termine machen, Inhalte teilen und Gespräche aktiv voranbringen?

Priorisieren Sie anschließend drei bis fünf Partnerschaften, die wirklich tragen. Breite ohne Tiefe erzeugt Aktivität, aber selten Wirkung. Wenige, engagierte Partnerschaften liefern schneller belastbare Referenzen – und diese Referenzen ziehen weitere geeignete Partner an.

[fs-toc-h2] 3. Gemeinsame „Plays“ statt Zufall

‍Ein „Play“ ist eine klar beschriebene Verkaufssituation, die beide Seiten trainiert haben: konkreter Anwendungsfall, typische Probleme, kurzer Gesprächsleitfaden, eine Mini-Demo und ein klarer nächster Schritt (z. B. ein kompaktes Assessment). Gemeinsame Plays verwandeln guten Willen in echte Pipeline, weil alle wissen, wann und wie sie die Kooperation aktivieren.

Beschreiben Sie jedes Play auf wenigen Seiten: 1) Zielkunde und Situation, 2) Erkennungszeichen („Woran merken wir, dass es passt?“), 3) Fragen für die Bedarfsermittlung, 4) Beweise (Kundenzitat, Zahl, Referenz), 5) nächster Schritt mit Terminlink. Üben Sie das Play gemeinsam in 60 Minuten, testen Sie es an wenigen Zielkonten und justieren Sie wöchentlich nach. Diese Lernschleife verhindert Stillstand und macht Erfolge wiederholbar.

Halten Sie das Angebot zum Einstieg niedrigschwellig. Ein kurzer Workshop, eine Ist-Analyse oder ein begrenzter Pilot senkt Hürden und verschafft Ihrem Team Zeit, Vertrauen aufzubauen. Je klarer der nächste Schritt, desto eher wird er im Vertrieb wirklich gegangen – intern wie bei Ihren Partnerschaften.

[fs-toc-h2] 4. Governance & Anreize: Ohne Klarheit kein Vertrauen

‍Partnerschaften scheitern selten am Konzept, sondern an Unklarheiten: Wem gehört der Kontakt, wer wird wofür anerkannt, welche Daten dürfen geteilt werden? Legen Sie einfache, verständliche Regeln fest. Ein Lead gilt z. B. als „partner-sourced“, wenn er vom Partner eingebracht wurde und innerhalb von 14 Tagen qualifiziert ist. Ein Deal ist „influenced“, wenn der Partner nachweislich Termine, Inhalte oder Demos beigesteuert hat. Transparente Regeln und faire Anerkennung sind die Währung verlässlicher Partnerschaften.

Sorgen Sie für Sichtbarkeit der Zusammenarbeit. Ein leicht zu pflegendes Tabellenblatt oder ein schlankes Partnerportal mit den Feldern „eingebrachte Chance, Status, nächster Schritt, Verantwortliche“ reicht oft aus, solange es konsequent genutzt wird. Wichtig ist die Konsequenz: gleiche Struktur, fester Rhythmus, klare Verantwortlichkeiten. So wird die Zusammenarbeit überprüfbar, ohne zu bürokratisch zu wirken.

Verankern Sie außerdem eine Meeting-Kadenz: kurze zweiwöchentliche Updates für operative Themen und ein Quartalsgespräch für Richtung, Kennzahlen und Stolpersteine. Dabei hilft ein gemeinsamer Blick auf Ziele und Abweichungen. Klarheit schützt Beziehungen – und stabile Beziehungen tragen Ihren Vertrieb über Jahre.

[fs-toc-h2] 5. Enablement & Co-Marketing: Sichtbarkeit schafft Gelegenheit

‍Auch die beste Partnerschaft wirkt nicht, wenn die Teams sie im Alltag nicht „sehen“. Planen Sie deshalb kurze Lernformate: ein 30-Minuten-Update zu neuen Funktionen, eine kompakte Demo als Video, eine FAQ mit den zehn häufigsten Einwänden. So fühlen sich Kolleginnen, Kollegen und Partner sicher, Ihre Lösung aktiv anzusprechen. Wissen senkt Hemmschwellen – auf beiden Seiten.

Koppeln Sie jedes Training mit einem kleinen Nachfrageimpuls. Drei praxistaugliche Hebel:

  • Co-branded Kurzfolien für Erstgespräche (max. 8 Slides, klarer Kundennutzen, nächster Schritt).
  • Webinar mit Fallbeispiel, in dem ein Kunde, der Partner und Sie jeweils 10 Minuten sprechen.
  • Regionale Kundenrunden (Frühstück, „Lunch & Learn“) bei einem bestehenden Kunden des Partners, um Nähe und Austausch zu fördern.

Planen Sie zum Schluss immer den nächsten Schritt: Einladungslisten, Posts mit Terminlink, eine kurze Anrufwoche. Enablement ohne anschließende Aktivität verpufft – die Kombination aus Lernen und Tun führt zu echten Gesprächen und damit zu messbarem Beitrag für den Vertrieb.

[fs-toc-h2] 6. Messen, was zählt: Von schönen Zahlen zu echtem Wert

‍Reichweite und Likes sind angenehm, aber sie zeigen nicht, ob Partnerschaften den Vertrieb wirklich stärken. Definieren Sie wenige, aussagekräftige Messpunkte: Wie viele Chancen wurden vom Partner eingebracht? Wie viele wurden qualifiziert? Wie unterscheidet sich die Gewinnrate gegenüber Chancen ohne Partner? Wie schnell bewegen sich diese Chancen und wie groß sind durchschnittliche Auftragswerte? Was Sie nicht messen, können Sie nicht gezielt verbessern – und was Sie nicht verbessern, skaliert nicht.

Führen Sie monatlich einen kurzen, immer gleich aufgebauten Review durch. Dieser feste Rhythmus ermöglicht Vergleiche, deckt Muster auf und sorgt dafür, dass gute Ideen nicht versanden. Markieren Sie zwei bis drei konkrete Maßnahmen für den Folgemonat – zum Beispiel ein Play verdoppeln, ein Webinar-Format anpassen oder eine häufige Einwendung in die FAQ aufnehmen.

Wo immer möglich, vergleichen Sie Partner-beteiligte Deals mit einer Kontrollgruppe ohne Beteiligung. Viele Teams sehen hier deutlich höhere Abschlussquoten und kürzere Laufzeiten. Solche Effekte überzeugen Entscheiderinnen und Entscheider und erleichtern Budgetfreigaben. Transparente Wirkung schafft Vertrauen – intern wie in Ihren Partnerschaften.

[fs-toc-h2] 7. Risiken managen: Abhängigkeiten, Überschneidungen, Fokusverlust

‍Starke Partnerschaften bringen Tempo – und neue Herausforderungen. Wird ein einzelner Partner zur wichtigsten Quelle neuer Gespräche, entsteht Abhängigkeit. Sichern Sie Alternativen, indem Sie pro Anwendungsfall zwei bis drei tragfähige Optionen aufbauen. So bleiben Sie handlungsfähig, wenn sich Prioritäten beim Partner verschieben oder Ansprechpersonen wechseln.

Klären Sie Überschneidungen früh. Wenn zwei Partner beim selben Kunden aktiv sind, legen Sie Rollen fest: Wer führt, wer unterstützt, wie werden Informationen gebündelt? Ein kurzer, gemeinsam abgestimmter Plan verhindert doppelte Ansprache und Missverständnisse beim Kunden. Das wirkt professionell und schützt Beziehungen.

Bewahren Sie Ihren Fokus. Nicht jede scheinbar attraktive Kooperation zahlt auf Ihre Ziele ein. Prüfen Sie konsequent entlang dreier Fragen: Passt die Zielgruppe? Entsteht ein klarer Zusatznutzen für den Kunden? Haben beide Seiten Kapazität für die Umsetzung? Fokus schlägt Opportunismus – so schützen Sie Zeit, Energie und die Schlagkraft Ihres Vertriebs.

[fs-toc-h2] 8. Fazit: Orchestrieren statt addieren

‍Ecosystem-Selling ist eine bewusste Entscheidung für Zusammenarbeit mit Struktur. Beginnen Sie klein, aber konsequent: ein bis zwei gut beschriebene Plays, drei fokussierte Partnerschaften, monatliche Reviews mit denselben Kennzahlen. Konsequenz schlägt Komplexität: Was funktioniert, bauen Sie aus; was nicht trägt, ersetzen Sie – ohne Schuldzuweisungen, mit klarem Blick auf den Kundennutzen.

Der größte Unterschied liegt in der Haltung: Sehen Sie Partnerschaften als Verlängerung Ihres Teams – mit Stärken, die Sie allein nicht abdecken. Teilen Sie Erfolge offen, sprechen Sie Probleme früh an, feiern Sie kleine Meilensteine. So wächst Vertrauen auf beiden Seiten und bei Ihren Kunden.

Wenn Sie diesen Weg gehen, entsteht Schritt für Schritt ein belastbares Netzwerk, das Ihrem Vertrieb planbar Chancen zuführt, Projekte stabiler macht und die Kundenzufriedenheit erhöht. So werden Partnerschaften vom „Nice to have“ zum Motor Ihres Wachstums – und aus Einzelleistungen wird ein System, das langfristig trägt.

Jetzt Ihren Vertrieb aufs nächste Level bringen.

„Da ich viel unterwegs bin, um meine Kunden im Vertrieb persönlich zu unterstützen, freue ich mich über Ihre Nachricht. Buchen Sie jetzt ein Beratungsgespräch oder fordern Sie einen Rückruf an – ich melde mich so schnell wie möglich persönlich bei Ihnen!“

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